Das Keschern des Karpfen
Das Keschern des Karpfen ist immer eine etwas schwierige Situation.
Am einfachsten ist es, wenn ein Kollege dabei ist und das Keschern übernehmen kann. Dies sollte immer vorgezogen werden. Zu zweit kann man den Karpfen viel problemloser Keschern.
Ist man alleine am See, so lässt sich auch diese Situation meistern. Am besten legt man den Kescher schon vor dem Angeln an die Stelle, an der man den Karpfen landen möchte.
Kommt der Karpfen in die Nähe des Ufers, so legt man den Kescher ins Wasser.
Es ist sehr wichtig, den Karpfen über den Kescher zu ziehen. Es sollte auf keinen Fall mit dem Kescher hektisch nach dem Karpfen geschnappt werden.
Hat man den Karpfen über den Kescher gezogen, so hebt man den Kescher leicht an. Aber nur so weit, dass der Karpfen noch im Wasser bleibt.
Bei einem grösserem Karpfen wäre es nun fatal den Kescher zu heben. Dies würde ziemlich sicher zum Bruch des Keschers führen.
Aus diesem Grund zieht man den Karpfen im Kescher aus dem Wasser. Nun kann man den Kescher anheben. Jedoch muss man dabei darauf achten, dass der Kescherstiel dabei senkrecht ist. Dies ist auf dem folgenden Bild recht gut zu erkennen.
Hat man den Karpfen aus dem Wasser, so sollte dieser schnell versorgt werden. Es sollte sofort geprüft werden, ob das Schonmass überschritten ist.
Angelt man vom kiesigen oder steinigen Ufer, so sollte eine Abhakmatte verwendet werden.
Zugegeben, das war jetzt kein besonders kapitaler Karpfen, doch man kann daran sehr schön erkennen wie man den Drill und die Landung am besten durchführt.